DER MODERATOR
Fernsehpastor Jan Dieckmann moderiert Tacheles. Er spricht im Interview über die Integration, bewegende Momente bei Tacheles und der Frage nach welchen Werten wir leben wollen.
Aktuelle Sendung
Schwere Entscheidung Organspende: Unversehrt sterben oder das Herz verschenken?
Marktkirche:
14.2.2012, 19 Uhr
Phoenix:
19.2.2012 um 13 Uhr und 24 Uhr
MIT:
> Landesbischof Friedrich Weber, Evangelisch-lutherische Landeskirche in Braunschweig
> Dr. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer
> Dr. Paolo Bavastro,
Arzt und Organspendekritiker
> Renate Greinert,
Initiative Kritische Aufklärung über Organtransplantation
WER TACHELES TRÄGT
Evangelische Kirche in Deutschland Ev.-luth. Landeskirche Hannovers
Klosterkammer Hannover Evangelische Kirche im NDR
Medienpartner
Mitreden
Schwere Entscheidung Organspende: Unversehrt sterben oder das Herz verschenken?
Tacheles im TV
tacheles im radio
Pro & Contra
Ist Organspende gelebte Nächstenliebe?
"Organspende ist ein großes Geschenk", meint der evangelische Landesbischof Friedrich Weber. > mehr dazu
"Der Mensch hat das Recht auf einen menschenwürdigen Tod", entgegnet Renate Greinert von der Initiative Kritische Aufklärung Organspende (KAO). > mehr dazu

Südkaukasus

Internationaler Besuch in der Tacheles-Redaktion

Zu Gast in der Tacheles-Redaktion: Journalistinnen und Journalisten aus dem Südkaukasus.

Journalistinnen und Journalisten aus Armenien, Georgien und Aserbeidschan besuchten die Redaktion der evangelischen Talkshow Tacheles – Talk am roten Tisch. Auf Vermittlung des Auswärtigen Amtes machten sich die Medienschaffenden mit der bundesdeutschen Medienszene vertraut.

Tacheles-Redakteurin Charlotte Morgenthal, die bereits in Sankt Petersburg journalistisch tätig war, begrüßte die Delegation in fließendem Russisch. Redaktionsleiter Thomas Hestermann präsentierte die aktuellen Themen der Talkshow aus der hannoverschen Marktkirche und die jüngste Debatte um Religion und Meinungsfreiheit.

Darf eine Fernsehsendung die umstrittenen Mohammed-Karikaturen, die beispielsweise den Propheten mit einer Bombe im Turban zeigen, präsentieren? Nein, meint die aserbaidschanische Fernsehmoderatorin Konul Nagiyeva: „Was mit Gott zu tun hat, ist heilig, da verbietet sich sarkastische Kritik.“ Ihre armenische Kollegin Tatevik Shahunyan, Redakteurin eines Internetportals, sieht das anders. „Man sollte die Karikaturen zeigen, damit klar wird, worüber diskutiert wird.“ Und der georgische Fernsehjournalist George Nioradze plädiert dafür, religiösen Fanatismus jeder Art zu bekämpfen.

Erstaunt zeigte sich die Mediendelegation aus dem Südkaukasus darüber, dass bei Tacheles eine Kirche zum Fernsehstudio wird. „Eine überzeugende Idee“, meint der Dekan des Studiengangs Journalistik der Universität Eriwan, Naghash Martirosyan. „Wir werden in der armenischen Kirche sondieren, ob so etwas auch bei uns möglich ist.“ Für den Fall, dass der Kulturexport von Hannover nach Eriwan gelingt, hat das Tacheles-Team schon Unterstützung versprochen.