DER MODERATOR
Fernsehpastor Jan Dieckmann moderiert Tacheles. Er spricht im Interview über die Integration, bewegende Momente bei Tacheles und der Frage nach welchen Werten wir leben wollen.
Aktuelle Sendung
Schwere Entscheidung Organspende: Unversehrt sterben oder das Herz verschenken?
Marktkirche:
14.2.2012, 19 Uhr
Phoenix:
26.2.2012 13 und 00.15 Uhr
MIT:
> Landesbischof Friedrich Weber, Evangelisch-lutherische Landeskirche in Braunschweig
> Dr. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer
> Dr. Paolo Bavastro,
Arzt und Organspendekritiker
> Renate Greinert,
Initiative Kritische Aufklärung über Organtransplantation
WER TACHELES TRÄGT
Evangelische Kirche in Deutschland Ev.-luth. Landeskirche Hannovers
Klosterkammer Hannover Evangelische Kirche im NDR
Medienpartner
Mitreden
Sehnsucht nach Sinn: Wie viel Kirche braucht das Land?
Tacheles im TV
Tacheles im Radio
Pro & Contra
Sind die Kirchen unverzichtbar?
Die Kirche hat einen öffentlichen Auftrag, meint der hannoversche Landesbischof Ralf Meister. > mehr dazu
Die Kirche vermittelt Unsinn entgegnet Philipp Möller, Sprecher der religionskritischen Giordano Bruno-Stiftung. > mehr dazu
 


Streit um den Glauben

Glaube, Hoffnung und die Zahnfee

Tacheles: Welche Bedeutung hat der Glaube?

Der Grünen-Politiker Hans-Christian Ströbele hat sich bei Tacheles gegen Religionsunterricht an staatlichen Schulen gewandt. Der evangelische Landesbischof Ralf Meister entgegnete: „Warum sollen wir den Kindern die Fragen nach Beginn und Ende des Lebens oder nach Orientierung vorenthalten?“ Es wäre „aberwitzig“, auf Religionsunterricht zu verzichten, pflichtete ihm der CDU-Politiker Hermann Kues zu. Der Kirchenkritiker Philipp Möller dagegen hält die Existenz Gottes für ebenso wahrscheinlich wie die Existenz der „Zahnfee“.

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Motorradgottesdienste

Wenn harte Rocker fromme Schafe werden

Pastor Erich Faehling predigt auf Motorradgottesdiensten.

Pastor Erich Faehling predigt beim Motorradgottesdienst in Hamburg vor 40.000 Bikern. Bei Tacheles erzählt er von U-Boot-Christen, Ente-Fahrern und Weihnachten mitten im Jahr.  Er sagt, auch Biker fragen sich: „Wo gehöre ich eigentlich hin?“

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Umfrage

Im Glauben ist Deutschland zweigeteilt

Die Mehrheit der Befragten ist für Religionsunterricht an staatlichen Schulen.

Bundesweit befürwortet eine breite Mehrheit, dass Religion ein normales Schulfach ist oder dass kirchliche Feiertage gesetzlich geschützt sind – auch wenn vor Ostern am Karfreitag Diskotheken schließen müssen. Eine knappe Mehrheit spricht sich gegen den staatlichen Einzug von Kirchensteuern auf. Doch was die Menschen in Ost und West antworten, geht himmelweit auseinander. Darauf verweist jetzt eine repräsentative emnid-Befragung im Auftrag der Evangelischen Kirche im NDR und der Evangelischen Zeitung.

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Tacheles nachgefragt

Von christlichen Grünen, überzeugten Atheisten und gutem Religionsunterricht

Die Gäste auf dem Podium stehen dem Publikum Rede und Antwort.

Sind alle Grünen so kirchenkritisch wie Tacheles-Gast Hans-Christian Ströbele? Wie gut oder schlecht ist der Religionsunterricht in Deutschland wirklich? Und wie kritikfähig sind die Kirchen? Die Tacheles-Gäste standen dem Publikum Rede und Antwort – bei Tacheles nachgefragt.

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Expertenwissen zur aktuellen Debatte

Kirche, Glaube und die Sehnsucht
nach Sinn

Professor Reinbold: Die Bibel ist kein Ratgeber.

Zwischen Gott und der Zahnfee – zur Tacheles-Debatte über Glaubensfragen gingen bislang mehr als 540 Publikumszuschriften ein. Ist das Christentum tolerant oder ungnädig gegenüber abweichenden Haltungen? Gibt es überhaupt christliche Werte? Und ist der Religionsunterricht besser als sein Ruf? Unser Experte, der evangelische Theologe Professor Wolfgang Reinbold, gibt darauf Antworten.

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Tacheles-Kolumnen Pro und Contra

Sind die Kirchen unverzichtbar?

 

Pro

Landesbischof Ralf Meister: "Die Kirche hat einen öffentlichen Auftrag"

Ralf Meister ist Landesbischof der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers.

In "Verantwortung vor Gott und den Menschen", so heißt es in der Präambel des Grundgesetzes, "hat sich das Deutsche Volk (…) dieses Grundgesetz gegeben". Und im Loccumer Vertrag, der das Verhältnis zwischen dem Land Niedersachsen und den evangelischen Kirchen regelt, ist der Öffentlichkeitsauftrag der Kirchen besonders hervorgehoben. Ich kenne viele Politikerinnen und Politiker aus verschiedenen Parteien, die sagen: Mein Glaube bringt mich bei manchen politischen Fragen immer wieder neu ins Nachdenken. Das finde ich richtig und wertvoll.

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Contra

Philipp Möller: Die Kirche vermittelt Unsinn

Philipp Möller ist Sprecher der religionskritischen Giordano Bruno-Stiftung. Foto: Evelin Frerk

Wir leben in einem säkularen Staat, in dem Kirche und Staat getrennt sein sollten. Jeder Politiker und jede Politikerin kann glauben, was er oder sie möchte. Es darf aber nicht sein, dass eine christliche Überzeugung in ein Gesetz einfließt, das für hundert Prozent der Bevölkerung gilt, obwohl nur sechzig Prozent der Menschen überhaupt christlich sind. Der Glaube gehört ins Privatleben und hat in der Öffentlichkeit nichts verloren. Dass der Staat für die Kirchen die Steuern eintreibt, ist nicht tragbar.

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Das Thema und die Gäste

Sehnsucht nach Sinn: Wie viel Kirche braucht das Land?

Elterninitiativen formieren sich gegen Gebete in der Schule. Die Papstrede im Bundestag erzürnte einige Abgeordnete. Zugleich registrieren die Kirchen ein wachsendes Interesse vielfach junger Leute an Glaubensfragen. Sollen Eltern Ihre Kinder taufen lassen? Ist es richtig, dass der Staat die Kirchensteuer einzieht? Und wohin gehört die Religion – ins Privatleben oder auch in die Politik?

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