DER MODERATOR
Fernsehpastor Jan Dieckmann moderiert Tacheles. Er spricht im Interview über die Integration, bewegende Momente bei Tacheles und der Frage nach welchen Werten wir leben wollen.
Aktuelle Sendung
Schwere Entscheidung Organspende: Unversehrt sterben oder das Herz verschenken?
Marktkirche:
14.2.2012, 19 Uhr
Phoenix:
26.2.2012 13 und 00.15 Uhr
MIT:
> Landesbischof Friedrich Weber, Evangelisch-lutherische Landeskirche in Braunschweig
> Dr. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer
> Dr. Paolo Bavastro,
Arzt und Organspendekritiker
> Renate Greinert,
Initiative Kritische Aufklärung über Organtransplantation
WER TACHELES TRÄGT
Evangelische Kirche in Deutschland Ev.-luth. Landeskirche Hannovers
Klosterkammer Hannover Evangelische Kirche im NDR
Medienpartner
Mitreden
Angst vor Anschlägen: Mit dem Islam gegen den Terror?
Tacheles im TV
tacheles im radio
Pro & Contra
Mit aller Härte gegen den Terror?
PRO: "Wir brauchen eine nationale Anti-Terror-Strategie" meint der niedrsächsische Innenminister Uwe Schünemann (CDU). >mehr dazu
CONTRA: "Muslime nicht unter Generalverdacht stellen" mahnt der Braunschweiger Landesbischof Friedrich Weber. >mehr dazu
 


Islamistischer Terror

Schüsse am Flughafen

Innenminister Uwe Schünemann warnt vor Agitation im Netz.

Ein 21-Jähriger Kosovo-Albaner hat am Frankfurter Flughafen auf US-Soldaten geschossen. Zwei Menschen starben, zwei wurden verletzt.  Der geständige Schütze gilt nach ersten Erkenntnissen als Islamist, verstand sich als Gotteskrieger. In seinem Umfeld war er bislang nicht als besonders religiös aufgefallen – möglicherweise hat er sich in kurzer Zeit vor allem im Kontakt mit sozialen Netzen radikalisiert. Plötzliche Brüche seien bei islamistisch motivierten Attentätern mehrfach beobachtet worden, warnte jüngst der niedersächsische Innenminister Uwe Schünemann bei Tacheles. „Wenn sie dann über das Internet oder über Hassprediger erreicht werden, sind sie dafür sehr offen“.

 

Deutschland in Furcht vor dem Terror

„Die Muslime sind nicht das Problem, sondern Teil der Lösung“

Debatte am roten Tisch: Welche Rolle spielt der Islam, wenn es um Terror geht?

Die Angst vor Terroranschlägen hat Deutschland erreicht. Während sich islamistische Extremisten als Gotteskrieger verstehen, geißeln friedliebende Muslime den Terror als einen tragischen Missbrauch ihres Glaubens. Inwieweit sind Religionen Brandsätze des Hasses? Wie lässt sich dem Terror begegnen? Darüber diskutierten der Braunschweiger Landesbischof Prof. Dr. Friedrich Weber, der ehemalige israelische Botschafter in Deutschland, Avi Primor, der niedersächsische Innenminister, Uwe Schünemann (CDU), und der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Aiman Mazyek, bei Tacheles in der hannoverschen Marktkirche mit Fernsehpastor Jan Dieckmann.

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Frieden in Israel

„Kommunikation ist das wichtigste Mittel um den anderen zu verstehen“

Emilie Körber glaubt an den Frieden in Israel.

Die Medizinstudentin Emilie Körber glaubt an Versöhnung. Ein Jahr lang war sie mit der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste in Israel und leistete einen Freiwilligendienst in einer Schule für israelische und palästinensische Schüler ab. Eine einzigartige Erfahrung, über die sie bei Tacheles spricht.

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Diskussion Pro und Contra

Mit aller Härte gegen den Terror?

 

Innenminister Uwe Schünemann (CDU):

„Wir brauchen eine Anti-Terror-Strategie“

Möchte im Kampf gegen den Terror die Bundeswehr im Inneren einsetzen: Innenminister Schünemann.

Deutschland steht vor einer drängenden sicherheitspolitischen Herausforderung. Die Gefahr, dass sich Islamisten hierzulande radikalisieren und weitere Anhänger gewinnen, hält unvermindert an. Über elektronische Medien werden islamistische Hassbotschaften verbreitet: Es sind gerade junge Muslime, zunehmend auch Konvertiten, die für die islamistische Propaganda empfänglich sind. Die Zahl gewaltbereiter Islamisten in Deutschland wächst stetig.

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Landesbischof Friedrich Weber:

„Muslime nicht unter Generalverdacht stellen“

Bischof Weber plädiert vor eine Allianz aller Glübigen gegen den Terror.

So verständlich die Angst vieler Menschen vor islamistischen Anschlägen ist, dürfen wir eines nicht vergessen: Die allermeisten Muslime in unserem Land leben ihre Religion friedlich. Von vorneherein zu sagen, der Islam habe an und für sich ein Gefährdungspotenzial, wäre falsch. Genau das tun wir aber, wenn etwa mehr Polizisten in muslimisch geprägten Stadtteilen patrouillieren. Solche Aktionen stellen friedliebende Muslime unter Generalverdacht.

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Die Grenzen des Dialogs

Bischof Weber im Chat: Jeder hat seine Wahrheit

Im Chat diskutierte Bischof Weber mit den Zuschauern.

„Jede Religion hat ihren Wahrheitsanspruch“, sagte Bischof Friedrich Weber im Tacheles-Chat. Ziel des interreligiösen Dialogs könne nicht sein, das Gegenüber für die eigene Religion zu gewinnen. Auch kritische Fragen gehören Weber zufolge zum Dialog – der allerdings erschwert sei dadurch, „dass noch immer hohe Sprachbarrieren und Unverständnis für die jeweilige Kultur und die religiöse Praxis eine freundliche und nachbarschaftliche Kommunikation außerordentlich erschweren“.

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Das Thema und die Gäste

Furcht vor Anschlägen:
Mit dem Islam gegen den Terror?

Tödliche Angriffe auf Nahverkehrszüge in London und Madrid schreckten die europäische Öffentlichkeit auf. Neue Terrorszenarien bis zu einem möglichen Anschlag auf den Reichstag in Berlin zeigen: Es gibt kein ruhiges Hinterland. Die Angst vor dem Terror ist international verbreitet. Die Täter der jüngsten Anschläge verstehen sich als islamische Gotteskrieger. Dagegen geißeln friedliebende Muslime den Terror als einen tragischen Missbrauch ihres Glaubens. Inwieweit sind Religionen Brandsätze des Hasses? Wie lässt sich dem Terror begenen? Darüber diskutierte der Braunschweiger Landesbischof Prof. Dr. Friedrich Weber mit weiteren Gästen.

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