DER MODERATOR
Fernsehpastor Jan Dieckmann moderiert Tacheles. Er spricht im Interview über die Integration, bewegende Momente bei Tacheles und der Frage nach welchen Werten wir leben wollen.
Aktuelle Sendung
Schwere Entscheidung Organspende: Unversehrt sterben oder das Herz verschenken?
Marktkirche:
14.2.2012, 19 Uhr
Phoenix:
19.2.2012 um 13 Uhr und 24 Uhr
MIT:
> Landesbischof Friedrich Weber, Evangelisch-lutherische Landeskirche in Braunschweig
> Dr. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer
> Dr. Paolo Bavastro,
Arzt und Organspendekritiker
> Renate Greinert,
Initiative Kritische Aufklärung über Organtransplantation
WER TACHELES TRÄGT
Evangelische Kirche in Deutschland Ev.-luth. Landeskirche Hannovers
Klosterkammer Hannover Evangelische Kirche im NDR
Medienpartner
Mitreden
Gott, Allah und die Frauen: Diskriminierung im Namen des Herrn?
Tacheles im TV
tacheles im radio
Pro & Contra
Können Frauen Kirche leiten?
"Frauen mehr Verantwortung zutrauen" fordert die Generalsekretärin des Deutschen Evangelischen Kirchentages Dr. Ellen Ueberschär. mehr dazu
"Jede und jeder hat eine eigene Berufung" meint der katholische Ordenspriester und Kapuzinermönch Bruder Paulus. mehr dazu
 


Religion und Frauenrechte

„Die Welt schlägt manchmal Purzelbäume“

Streit am roten Tisch: Diskriminierung im Namen des Herrn?

Im Katholizismus dürfen nur Männer Priester werden. Das Kopftuch gilt vielen als Symbol der unterdrückten Frau im Islam. Und in der evangelischen Kirche sind Frauen in Spitzenpositionen rar. Diskriminierung im Namen des Herrn? Darüber stritten bei Tacheles die Generalsekretärin des Deutschen Evangelischen Kirchentages, Ellen Ueberschär, die frühere Ministerpräsidentin Heide Simonis, die katholische Publizistin Gabriele Kuby, die Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor und der Religionskritiker Michael Schmidt-Salomon. Wir haben die Debatte in Auszügen dokumentiert.

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Internetdebatte über den Koran

An Allah glauben, die Frau verprügeln?

Im Tacheles-Onlineforum ist ein Streit darüber entbrannt, ob gläubigen Muslimen Gewalt in der Ehe erlaubt oder gar geboten ist. Heißt es doch in der Koransure 4,34: „Ermahnt diejenigen, von denen ihr Widerspenstigkeit befürchtet, und entfernt euch von ihnen in den Schlafgemächern und schlagt sie.“ Ist das heute noch wörtlich zu nehmen? „ „Sako“ verteidigt das Gebot, denn hier gehe es um Konfliktlösung in der Ehe bzw. Familie. „Jaulll“ erwidert: Einen Menschen aus religiösen Gründen zu schlagen, sei „ein Armutszeugnis für die Religion“.

 

Heiratsvermittlung für Muslime

Gläubige Schwester
sucht aufrechten Bruder

Muslimische Singles aus aller Welt können ihren zukünftigen Lebenspartner über islamisch-korrekte Internetforen kennen lernen: Der virtuelle Heiratsmarkt floriert. "Ich bin eine liebenswerte gläubige Schwester und suche einen aufrechten vertrauensvollen Bruder (…). Mit ihm strebe ich eine islamische Ehe an“, schreibt eine 34-jährige Muslima auf der Internetplattform muslimlife.eu. Sie ist Medizinerin, stammt ursprünglich aus Marokko und ist im Internet auf der Suche nach einem Ehemann. Auch ein 30-jähriger Muslim aus Rüsselsheim sucht im Internet auf muslim-heirat.de „eine Muslima zum Heiraten, für eine Ehe nach islamischer Tradition und wie es uns Allah empfohlen hat“.

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Da ist immer noch männlich und weiblich

Zum Stand der Geschlechtergerechtigkeit in der Evangelischen Kirche

Sie tut, was eine gute Karikatur tun muss. Sie bringt, ein paar Federstriche und zwei Sprechblasen weiter, erst zum Lachen, dann ins Nachdenken. Sie, Typ Else Normalverbraucherin, steht mit erhobenen Händen auf dem Bürgersteigt. Er, Typ Straßenräuber, mit gezückter Pistole ihr gegenüber. Sie: „Überfallen Sie doch Männer, die verdienen besser!“ Er: „Ich lass‘ mir von Frauen nichts sagen!“

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Pro und Contra:
Können Frauen Kirche leiten?

 

Kolumne Pro

Dr. Ellen Ueberschär: Frauen mehr Verantwortung zutrauen

Wünscht sich mehr Frauen in der Kirchenleitung: Dr. Ellen Ueberschär.

Im Gegensatz zur römisch-katholischen lässt die evangelische Kirche Frauen in kirchenleitenden Ämtern zu. Dass die römisch-katholische Lehre, wie jüngst bekräftigt, Frauen von leitenden Ämtern fernhält, sehe ich kritisch. Eine nachvollziehbare Rechtfertigung dafür ist biblisch-theologisch nicht tragfähig.

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Kolumne contra

Bruder Paulus: Jede und jeder hat eine eigene Berufung

Bruder Paulus: "Das Priesteramt ist eine Berufung."

In dieser Welt hat jede und jeder eine eigene Aufgabe und Berufung. Der priesterliche Dienst ist kein Job, den man ergreifen kann, sondern eine Aufgabe, die die Kirche verleiht. Die katholische Kirche glaubt, dass sie diese Aufgabe im Moment nur einigen wenigen Männern geben darf.

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Tacheles im April

Gott, Allah und die Frauen: Diskriminierung im Namen des Herrn?

Setzt sich für den Dialog ein: Generalsekretärin Dr. Ellen Ueberschär.

Im Katholizismus dürfen nur Männer Priester werden. In der islamischen Gesetzgebung zählt die Aussage einer Frau nur halb so viel wie die eines Mannes. In der evangelischen Kirche scheinen Frauen gleichberechtigt zu sein - aber auch hier ist die Führungsriege größtenteils männlich. Tacheles fragt: Sind Religionen frauenfeindlich? Oder meint es Gott besser mit den Frauen als die Kirchen von heute? Darum ging es bei Tacheles. Wir stellen die Gäste und das Thema vor.

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